Der Hunde-Allergietest misst immunbedingte IgE-Reaktionen auf 125 Allergene mithilfe einer Fellprobe. Im Gegensatz zum Unverträglichkeitstest (der allgemeine Empfindlichkeiten erkennt) weist der Allergietest spezifische immunologische Reaktionen nach – besonders geeignet bei anhaltendem Juckreiz, chronischen Ohrenentzündungen und hartnäckigen Hautproblemen.
Fragen zum Hunde-Allergietest
Was ist der Unterschied zwischen dem Allergietest und dem Unverträglichkeitstest?
Der Allergietest misst immunbedingte IgE-Reaktionen auf 125 Allergene. Er ist speziell für Hunde konzipiert, die unter chronischem Juckreiz, wiederkehrenden Ohrenentzündungen oder hartnäckigen Hautproblemen leiden. Der Test weist spezifische Immunreaktionen nach.
Der Unverträglichkeitstest identifiziert hingegen Empfindlichkeiten und Sensibilitäten gegenüber 192 Substanzen. Er eignet sich besonders bei Verdauungsproblemen, allgemeinem Unwohlsein und leichten Hautreizungen.
Kurz gesagt: Der Allergietest erkennt Immunreaktionen (IgE), der Unverträglichkeitstest erkennt Sensibilitäten. Bei unklaren Symptomen können beide Tests sinnvoll sein.
Wie funktioniert der Allergietest?
Der Hunde-Allergietest analysiert die Proteine aus einer Fellprobe und prüft spezifische IgE-Antikörper-Reaktionen gegen 125 Allergene. Sie haben die Wahl zwischen:
- IgE Panel I – 64 Allergene (€99)
- IgE Panel II – 61 Allergene (€99)
- Komplett-Paket – beide Panels, 125 Allergene (€159)
Die Ergebnisse werden innerhalb von 10–14 Werktagen per E-Mail zugestellt.
Was wird beim Allergietest getestet?
Der Test umfasst 125 Allergene aus folgenden Kategorien:
- Umweltallergene: Pollen (Birke, Erle, Gräser), Hausstaubmilben, Schimmelpilze (Alternaria, Aspergillus, Cladosporium)
- Tierische Allergene: Katzenepithelien, Federn
- Futtermittelallergene: Rindfleisch, Huhn, Lamm, Fisch, Weizen, Mais, Soja, Milch, Ei
- Insekten: Flohspeichel, Mückenstiche
Die vollständige Allergenliste finden Sie auf der Produktseite des Allergietests.
Wie wird die Fellprobe entnommen?
Die Probenentnahme ist einfach, schnell und schmerzfrei – kein Tierarztbesuch nötig. Sie schneiden eine kleine Menge Fell möglichst nah an der Haut ab. Das Testset enthält eine detaillierte Anleitung und einen Rücksendeumschlag.
Wie können Allergien behandelt werden?
Allergien können behandelt werden, indem die identifizierten Allergene gezielt vermieden werden. Zusätzlich können Medikamente oder medizinische Shampoos eingesetzt werden. Wichtig: Allergien können nicht geheilt, aber durch gezielte Vermeidung und Behandlung sehr gut kontrolliert werden. Die Testergebnisse unterstützen Ihren Tierarzt bei der Erstellung eines individuellen Behandlungsplans.
Welche Symptome deuten auf eine Allergie hin?
- Chronischer Juckreiz und übermäßiges Kratzen
- Gerötete, feuchte oder schorfige Haut
- Wiederkehrende Ohrenentzündungen
- Tränende, juckende Augen
- Häufiges Niesen
- Permanentes Pfoten- und Körperlecken
- Haarausfall an bestimmten Stellen
- Schnarchen durch geschwollene Atemwege
Sind bestimmte Hunderassen anfälliger für Allergien?
Ja, bestimmte Rassen haben eine genetische Veranlagung für Allergien. Besonders betroffen sind:
Deutscher Schäferhund, Englische Bulldogge, Französische Bulldogge, Mops, Labrador Retriever, Golden Retriever, Pudel, West Highland White Terrier, Boxer, Shih Tzu, Bichon Frisé, Cockerspaniel, Irish Setter und American Pitbull Terrier.
Grundsätzlich kann jedoch jeder Hund unabhängig von der Rasse Allergien entwickeln.
Welches Panel soll ich wählen?
Wenn Sie unsicher sind, empfehlen wir das Komplett-Paket (125 Allergene) für die umfassendste Analyse. Panel I und Panel II testen unterschiedliche Allergengruppen. Das Komplett-Paket vereint beide und bietet das vollständigste Bild der Immunreaktionen Ihres Hundes.







